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Hausaufgaben
Marvin ist sauer. Mehr als vier  Stunden sitzt der Sechstklässler  nun schon an seinen Hausaufgaben. Auf den Zwölfjährigen wartet  morgen  ein Tag mit sieben Schulstunden, dabei eine Mathe-Klassenarbeit und ein Kurzvortrag zum Thema „Haustier“ im Fach Biologie.  Draußen schönes Wetter. Stimmung im Keller. Der Haussegen hängt schief. Marvin genervt. Eltern genervt. Die Teilnahme am  Fußballtraining musste bereits gestrichen werden. In der letzten Woche war Marvin  dagegen jeden Tag ohne Aufgaben nach Hause gekommen. Natürlich ein extremes Beispiel, jedoch eine Situation, die den Alltag von Müttern und Vätern immer einmal wieder zu einer familiären Zerreißprobe werden lässt. Marvins Eltern wollen sich an die Klassenleitung wenden. Sicher gibt es Möglichkeiten, das zu ändern. Elternvertreter und Klassenleitungen sollten sich zu Beginn eines Schuljahres über ein Hausaufgabenkonzept einigen. Grundsätzlich ist die Praxis von Hausaufgaben in einem Erlass vom 05.05.15 geregelt, lesen Sie hier (pdf).

Alles zu Hausaufgaben in NRW finden Sie auf den Seiten des Schulministeriums, auch mit Antworten auf häufig gestellte Fragen, lesen Sie hier.

Handy
Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest untersucht jährlich in zwei Studien das Medienverhalten von Kindern (KIM-Studie) und Jugendlichen (JIM-Studie). Danach besaßen 2010 fast alle Jugendlichen ein Handy, aber auch schon bei den 6 bis 7-jährigen verfügt jedes siebte Kind über ein Handy. Sie müssen allein entscheiden, ab wann Ihr Kind ein Handy haben sollte, dafür spricht bei Schulanfängern, dass Ihr Kind Sie in Notsituationen sofort erreichen kann, außerdem gibt es Ortungsfunktionen, so dass Sie den Standort des Handys ermitteln können, wenn es eingeschaltet ist.
Eine Nutzung des Handys in der Schule ist in der Regel verboten.

Zu den KIM- und JIM-Studien gelangen Sie hier:
http://www.mpfs.de/

Argumente für die Handynutzung finden Sie hier:
http://www.familie.de/kind/erziehung/artikel/ab-wann-handys-fuer-kinder-sinnvoll-sind/ab-wann-handys-fuer-kinder-sinnvoll-sind/

Hitzefrei
Schnell ertönt an heißen Tagen der Ruf nach „Hitzefrei“. Hier gibt es keinen Automatismus, letztlich entscheidet hierüber die Schulleitung, wenn die Raumtemperatur über 27 Grad liegt. Zu berücksichtigen sind allerdings auch unterrichtliche Gegebenheiten, Busverbindungen, Luftfeuchtigkeit und vieles mehr. Unter einer Raumtemperatur von 25 Grad darf ein „Hitzefrei“ nicht erteilt werden. Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II gibt es kein „Hitzefrei“.
Zum genauen Wortlaut im Erlass gelangen Sie hier.

Hochbegabung s. Begabtenförderung

Homepage
Die meisten Schulen verfügen über eine eigene Schul-Homepage, als Eltern sollten Sie aber Wert darauf legen, dass Ihre Anliegen dort auch veröffentlicht werden. Bewährt hat sich hier die Gründung einer Redaktion aus Lehren, Eltern und Schülern. Holen Sie sic im Netz Anregungen bei anderen Schulen. Hilfen und Anregungen erhaten Sie unter www.schulhomepage.de

Hospitation
Als Eltern haben Sie das Recht, nach Anmeldung am Unterricht Ihres Kindes teilzunehmen. Hiervon wird wenig Gebrauch gemacht, einerseits kann es natürlich störend sein, wenn zu häufig Eltern im Klassenraum sitzen, andererseits sollten Eltern schon einen Einblick bekommen, wie der Unterricht verläuft. Hospitation sollte daher ein Thema in der Klassenpflegschaft sein, hier kann es zu Vereinbarungen kommen, die allen Interessen gerecht werden.